©KTS/Nikola Haubner

KlarText-Preis 2021 vergeben

Heidelberg, 12. Juli 2021. Die Klaus Tschira Stiftung zeichnet sechs Nachwuchsforschende für ihre besonders gelungenen, allgemein verständlichen Darstellungen der eigenen Doktorarbeit mit dem KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation 2021 aus.

Die fünf Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin haben sich während ihrer Promotion ganz unter­schiedlichen Frage­stellungen aus dem Bereich der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik gewidmet und darüber im Anschluss je einen Artikel auf Deutsch verfasst, der auch interessierte Laien für aktuelle Forschung begeistern kann. Dabei setzten sie sich gegen mehr als 200 Mitbewerberinnen und -bewerber durch.

Dies sind die Themen der preisgekrönten Artikel: Wie maschinelle Lernverfahren Rechtschreibfehler von Grundschulkindern vorhersagen; Datenspeicherung mittels Licht; ein neuer Wirkstoff gegen antibiotikaresistente Bakterien; wie Algorithmen unseren Alltag bestimmen; von Bakterien hergestelltes Bioplastik; warum wir bei Stress nicht an der Schlafzeit sparen sollten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des KlarText-Preises für Wissenschaftskommunikation 2021 sind:

Dr. Moritz Koch in Biologie (Eberhard Karls Universität Tübingen),

Dr. Robert Macsics in Chemie (Technische Universität München),

Dr. Ronja Laarmann-Quante in Informatik (Ruhr-Universität Bochum),

Dr. Lothar Sebastian Krapp in Mathematik (Universität Konstanz),

Dr. Niels Niethard in Neurowissenschaften (Eberhard Karls Universität Tübingen) und

Dr. Max Gmelch in Physik (Technische Universität Dresden).

In Klammern sind die Universitäten angegeben, an denen sie promoviert wurden. In den Geowissenschaften fand die Jury dieses Jahr keinen Artikel preiswürdig.

Der KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation ist das erste Projekt der Klaus Tschira Stiftung, die die Auszeichnung bereits zum 19. Mal vergibt. 2021 haben 243 Promovierte Texte in den Kategorien Biologie, Chemie, Geo­wissenschaften, Informatik, Mathematik, Neuro­wissenschaften oder Physik eingereicht. Die Artikel durchlaufen ein dreistufiges Juryverfahren und werden dabei von Medienschaffenden und Forschenden begutachtet.

Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2021, 16 Uhr, als digitale Veranstaltung statt. Der Live-Stream wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein, Informationen zur Online-Anmeldung folgen auf der Webseite. Alle Preisträgerinnen und Preisträger können sich über ein Preis­geld von je 7.500 Euro freuen. Die ausgewählten Artikel erscheinen im KlarText-Magazin, das gedruckt und ab diesem Jahr in digitaler Version allen Interessierten zur Verfügung steht. Beides kann ab dem 7. Oktober über die Webseite www.klartext-preis.de bezogen werden.

Die Klaus Tschira Stiftung möchte mit dem KlarText-Preis den besonderen Wert der Wissenschaftskommunikation für unsere Gesellschaft herausstellen und speziell junge Forschende der Naturwissenschaften und verwandten Disziplinen ermuntern, die eigene Arbeit der Öffentlichkeit zu veranschaulichen. Alle 243 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lädt sie daher in Gruppen à zwölf zu intensiven zweitägigen Praxis-Workshops über Wissen­schafts­kommunikation ein. Diese werden vom Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) durchgeführt.

Weitere Infos zum Preis unter www.klartext-preis.de

Nutzen Sie gern unser KlarText-Pressebild, das zum Download bereitsteht. Copyright: ©Nikola Haubner/KTS

Portraits der Preisträgerinnen und Preisträger stehen am 7.10.2021 ab 19.30 Uhr unter Meldungen bereit. Die Beiträge der Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie am gleichen Tag bereits ab 9 Uhr auf unserer Webseite.

Klaus Tschira Stiftung

Isa Fünfhausen
Tel.: 06221-533 171
E-Mail: isa.fuenfhausen@klaus-tschira.stiftung.de

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Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

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